Archiv für den Tag: 15. Juni 2014

A Clockwork Orange


A Clockwork Orange

 

Filmdaten

Regie: Stanley Kubrick

Erscheinungsjahr: 1971

A/V: 1080p FullHD, DTS 5.1

 

Hauptdarsteller
  • Malcolm McDowell: Alexander DeLarge
  • Patrick Magee: Mr. Alexander
  • Adrienne Corri: Mrs. Alexander
  • Michael Bates: Hauptwachtmeister
  • Warren Clarke: Dim
  • James Marcus: Georgie
  • Michael Tarn: Pete
  • Carl Duering: Dr. Brodsky
  • Paul Farrell: Obdachloser
  • Miriam Karlin: Katzenlady
  • Philip Stone: Mr. DeLarge, Alex’ Vater
  • Sheila Raynor: Mrs. DeLarge, Alex’ Mutter
  • Aubrey Morris: Mr. Deltoid
  • Godfrey Quigley: Gefängniskaplan
  • Clive Francis: Untermieter Joe
  • David Prowse: Julian
  • Steven Berkoff: Constable
  • Anthony Sharp: Innenminister
  • Michael Gover: Gefängnisdirektor
  • Madge Ryan: Dr. Branom
  • John Savident: Verschwörer
  • Carol Drinkwater: Krankenschwester Feeley

 

 

Clockwork

 

Info

Alex, der den gesamten Film hindurch seine eigene Lebensgeschichte erzählt (Off-Stimme), ist der Anführer einer Jugendbande, den Droogs, und zudem ein passionierter Beethoven-Liebhaber. Die Gang lebt in einem trostlosen, in die Zukunft projizierten Vorort von London. Sie benutzt eine eigenwillige Sprache, ein von russischen Brocken und Cockney-Slang durchsetzter Jargon – „Nadsat“. Ihr Leben dreht sich um Gewalt gegenüber Wehrlosen, Schlägereien mit anderen Gangs, Raubüberfälle und Vergewaltigungen. Vor allem für Alex scheint dabei Geld eine untergeordnete Rolle zu spielen. Das Zelebrieren und lustvolle Genießen der Gewaltexzesse steht für den Anführer der Bande im Vordergrund. So misshandeln sie zu viert etwa einen wehrlosen alten Stadtstreicher. In derselben Nacht dringen sie maskiert in die Villa des Schriftstellers Frank Alexander und seiner Frau ein. Alex vergewaltigt die Frau, nachdem er sie in aller Ruhe mit einer Schere entblößt und währenddessen „I’m singin’ in the rain“ gesungen hat und dabei zeitgleich ihren Mann im Takt des Lieds zum Krüppel getreten und geschlagen hat. Die Frau soll sich später offenbar wegen der brutalen Demütigung und Vergewaltigung das Leben genommen haben.

Im Laufe der Zeit beginnt es in der Gruppe zu kriseln. Alex‘ Führungsstil wird den anderen zu autoritär, außerdem springt bei den Überfällen für sie zu wenig Geld heraus. Alex kann seine Herrschaft vorübergehend festigen, indem er seine beiden Kritiker mit brutalsten Methoden in die Schranken weist: Den einen schlägt er heftig in den Unterleib, dem anderen schlitzt er die Hand auf. Und mit einer lockeren „Aussprache“ danach glaubt er, auf seine Art die Machtverhältnisse wieder geklärt zu haben. Bei einem der nächsten Überfälle geschieht dann jedoch das längst Absehbare. Bei dem Einbruch in das Haus einer alleinstehenden Frau („Cat Woman“), die Alex mit einer großen Penisplastik brutal erschlägt, wird er von seinen „Droogs“ nach Verlassen des Hauses mit einer Milchflasche ins Gesicht geschlagen. Dadurch ist sein Sehvermögen für kurze Zeit gestört und die zuvor von der Frau verständigte Polizei kann ihn problemlos festnehmen. Alex wird wegen Mordes zu 14 Jahren Gefängnis verurteilt.

Dort schmeichelt er sich in den ersten beiden Jahren beim Gefängnispastor ein. Bei einem Besuch des Innenministers macht er auf sich aufmerksam und wird prompt ausgewählt als Versuchsobjekt für die „Ludovico-Technik“, eine Art Aversionstherapie. Die neue Regierung unterstützt die Therapie als erfolgversprechende Methode der Wissenschaft, um die Resozialisierung von Kriminellen voranzutreiben und so vor allem zur Entlastung der überfüllten Gefängnisse beizutragen. Alex wird also in die medizinische Anstalt Ludovico überwiesen, wo er immer wieder für einige Stunden mit gewaltsam aufgesperrten Augen verschiedenen brutalen Filmen ausgesetzt wird. Vor den Sitzungen wird ihm ein Serum verabreicht, das beim Anblick von Gewalt starke Übelkeit hervorrufen soll. Dadurch soll man schrittweise dahingehend konditioniert werden, körperliche und sexuelle Gewalt nicht mehr ertragen zu können. Bei einem der Filme läuft Musik von Beethovens 9. Sinfonie im Hintergrund.

 

Auszeichnungen
  • New York Film Critics Circle Award (Bester Film, Bester Regisseur)
  • Oscar-Nominierung 1972 für Stanley Kubrick (Regie, Bester Film, Bestes Adaptiertes Drehbuch) und für Bill Butler (Schnitt)
  • Nominierung für den britischen Society of Film and Television Arts Award 1973: Stanley Kubrick (Regie, Bester Film, Bestes Drehbuch), John Alcott (Kamera), John Barry (Bestes Szenenbild), William Butler (Schnitt), Brian Blamey, John Jordan und Bill Rowe (Filmmusik)

 

Trailer

 

Kommentar

Hi hi hi there, my little droogies.

I’m singing in the rain
Just singin‘ in the rain
What a glorious feeling
I’m happy again
I’m laughing at clouds
So dark up above
The sun’s in my heart
And I’m ready for love
Let the stormy clouds chase
Everyone from the place
Come on with the rain
I’ve a smile on my face
I walk down the lane
With a happy refrain
Just singin‘, singin‘ in the rain
Dancing in the rain
I’m happy again
I’m singin‘ and dancing in the rain
I’m dancing and singin‘ in the rain

 

Bewertung: 10/10

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